BUCHDETAILS
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BASCOM-AVR
Programmieren der AVR mit BASCOM

Dr. Claus Kühnel

Preis: 25,05 € zzgl. Verpackung und Versand

 

Nach einem kurzen Überblick über die Hardware der AVRs beschreibt der Autor zunächst die Installation des Compilers und erklärt die einzelnen Tools (Simulation, Terminal Emulator, LCD Designer, Library Manager). In diesem Buch wird der Einsatz von BASCOM-AVR anhand von Anwendungsbeispielen vorgestellt.

Dr. Claus Kühnel


1. Auflage , Libri Books on Demand 2000
Deutsch , 249 Seiten
broschiert ,
ISBN: 3-89811-937-8
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Beschreibung

Vorwort zum Buch

Atmel, bekannt als Hersteller nichtflüchtiger Speicher, wie EPROMs, EEPROMs und Flash-Speicher, ergänzte seine Flash-Mikrocontroller auf der Basis von INTELs 8051-Familie durch die Familie der AVR RISC Mikrocontroller.
Die neue 8-Bit-RISC-Architektur wurde von dem norwegischen Designhaus Nordic VLSI in Trondheim in enger Zusammenarbeit mit dem schwedischen Compilerhersteller IAR entwickelt.
Später kaufte Atmel dieses europäische Design, um ergänzt durch selbst entwickelte On-Chip Peripherie eine eigene Mikrocontroller-Familie auf den Markt zu bringen. Die Familie der AVR RISC Mikrocontroller konkurriert mit einigen gut eingeführten Familien auf dem Markt, wie INTELs 8051 mit seinen vielen Derivaten unterschiedlicher Hersteller, Motorolas 6805 und 68HC11 und Microchips PICmicros.
Eine weitere Mikrocontroller-Familie am Markt wird nur dann angenommen, wenn der Anwender beim Einsatz dieser Chips spürbare Fortschritte und Ergebnisse erkennt.
So werden auch von Atmel eine Reihe der erforderlichen Tools gratis zur Verfügung gestellt. Programmieren in Assembler und Simulieren der Programme sind nach einem Gratis-Download aus dem Internet sofort möglich. Starterkits werden zu sehr günstigen Preisen angeboten und durch die Möglichkeit der In-System Programmierung kann ein solches Kit auch schon als Programmer verwendet werden.
Will man nicht den mitunter steinigen Weg der Assemblerprogrammierung gehen, dann sucht man nach einer Möglichkeit die AVR RISC Mikrocontroller in einer komfortableren Hochsprache programmieren zu können. Neben Programmierumgebungen, wie sie beispielsweise durch IAR oder E-LAB Computers für den eher professionellen Einsatz angeboten werden, können sich auch kostengünstigere und in vielen Belangen völlig ausreichend ausgestattete Entwicklungsumgebungen behaupten.
BASCOM-AVR - eine BASIC Entwicklungsumgebung für die AVR RISC Mikrocontroller - ist ein solches Beispiel und soll in diesem Buch anhand von Anwendungen vorgestellt werden.

Es ist mir wichtig, einigen Personen an dieser Stelle Dank zu sagen:

An erster Stelle Mark Alberts von MCS Electronics, der die BASCOM Programmierumgebung mit einem herausragenden Preis-Leistungsverhältnis entwickelt hat,
·Atmel für die Entwicklung der AVR RISC Mikrocontroller, die neue Leistungsmerkmale in die Familie der Mikrocontroller eingebracht haben,
Christer Johansson von High Tech Horizon, der durch die Entwicklung und freie Vergabe des S.N.A.P. Protokolls und der notwendigen Tools die sichere Kommunikation von Mikrocontrollern und PCs untereinander wirkungsvoll unterstützt hat und
Lars Wictorsson von LAWICEL für die Entwicklung von CANDIP, einem AT90S8515 Mikrocontrollermodul mit CAN Interface.

Die erste Auflage dieses Buches ist noch aus dem Jahr 2000. Inzwischen hat sich auf dem AVR-Controller-Markt eine Menge getan. Die Ur-AVR-Serie (auch AVR Classic genannt) gibt es kaum noch. Die verbesserte ATMEGA- und ATTINY-Serie wurde wesentlich erweitert. Das Buch von Kühnel wurde zum Standardwerk nicht nur für BASCOM-Anwender sondern nahezu alle AVR-Programmierer. Und endlich ist es soweit. Es gibt die zweite, wesentlich erweiterte Auflage des Buches "Programmieren der AVR RISC Mikrocontroller mit BASCOM-AVR". Jetzt nehmen auch die neuen Controller einen breiten Raum ein.

In den ersten fünf Kapiteln des Buches werden die AVR-Controller einschließlich ihrer Besonderheiten, der BASCOM-Compiler (einschließlich seiner Interna) und Entwicklungssysteme vorgestellt. Ab Kapitel 6 werden gebrauchsfertige Applikationen beschrieben. Zu jeder Applikation gehören die Schaltung, der gut dokumentierte Sourcecode und eine ausführliche Erläuterung auch der Feinheiten der Software. Insbesondere die Optimierung von Timeranwendungen zum Erfassen oder zur Ausgabe von Impulsen ist auch für den erfahrenen Leser interessant.

Das Buch ist nicht nur für den Einsteiger in die AVR-Programmierung mit BASCOM zu empfehlen. Auch der fortgeschrittene AVR-Programmierer findet eine Menge nützlicher Informationen zur Optimierung seiner Software. Einige der Applikationen sollen hier beispielhaft erwähnt werden:

Programmierbare Logik
Timer und Counter
Puls-Weiten-Modulation
Erfassen einer Pulslänge
Ansteuerung von einzelnen LEDs, Sieben-Segment- und Dot-Matrix-Anzeigen
Ansteuerung von LCDs
Anschluss von einzelenen Tasten und Matrix-Tastaturen, PC-AT-Tastatur
Dateneingabe mit IR Fernbedienung
Asynchrone serielle Kommunikation
1-WIRE-, SPI-Interface, I2C-Bus
GPS-Anwendung,
GSM- und Internetanbindung mit dem AVR
CAN-Bus
Zufallszahlen
Mittelwertberechnung von Messsignalen


Inhaltsverzeichnis

Inhalt
1 Die AVR RISC Mikrocontroller von Atmel 9
1.1 Timer/Counter 13
1.2 SPI 14
1.3 UART 15
1.4 Analogkomparator 15
1.5 I/O Ports 15
2 BASCOM-AVR 21
2.1 BASCOM-AVR Demo 21
2.2 Installation von BASCOM-AVR 23
2.3 Projekte mit BASCOM-AVR 23
2.3.1 Bearbeitung eines Projekts 23
2.3.2 BASCOM-AVR Options 24
2.4 BASCOM-AVR Tools 33
2.4.1 Simulation 33
2.4.2 Terminal Emulator 35
2.4.3 LCD Designer 37
2.4.4 Library Manager 40
2.4.5 Programmierung von Bausteinen 44
2.5 Starterkits für AVR RISC Mikrocontroller 47
2.6 Statt "Hello World" 48
3 BASCOM-AVR Intern 55
3.1 Konstante 55
3.2 Variable 55
3.3 Arrays 58
3.4 BASCOM-AVR Befehlsübersicht 59
3.4.1 BASCOM-AVR Hilfesystem 59
3.4.2 Compiler Direktiven 61
3.4.3 Instruktionen 65
3.4.4 Funktionen 78
3.5 Parameterübergabe an Subroutines 95
3.6 BASIC & Assembler 97
4 Applikationen 99
4.1 Programmierbare Logik 99
4.2 Timer und Counter 102
4.2.1 Timer 103
4.2.2 Counter 111
4.2.3 Puls-Weiten-Modulation 114
4.2.4 Erfassen einer Pulslänge 122
4.3 Ansteuerung von LEDs 126
4.3.1 Einzelne LED 126
4.3.2 Sieben-Segment-Anzeigen 127
4.3.3 Dot-Matrix-Anzeigen 130
4.4 Ansteuerung von LCDs 136
4.4.1 Direkte Ansteuerung 137
4.4.2 LCD mit seriellem Interface 139
4.5 Anschluss von Tasten und Tastaturen 145
4.5.1 Einzelne Tasten 145
4.5.2 Matrix-Tastatur 148
4.5.3 PC-AT-Tastatur 152
4.6 Dateneingabe mit IR Fernbedienung 156
4.7 Asynchone serielle Kommunikation 158
4.8 1-WIRE Interface 166
4.9 SPI-Interface 177
4.10 I2C-Bus 182
4.11 Skalierbares Netzwerkprotokoll S.N.A.P 189
4.11.1 Eigenschaften von S.N.A.P. 189
4.11.2 S.N.A.P. Protokollbeschreibung 190
4.11.3 S.N.A.P. Monitor 194
4.11.4 Digitale I/O 199
4.12 CANDIP - Interface zum CAN Bus 213
4.13 Zufallszahlen 225
4.14 Gleitender Mittelwert 230
5 Literatur 235
6 Links 237
7 Anhang 239
7.1 Decimal-Hex-ASCII Converter 239
7.2 Zeichenvorrat Sieben-Segment-Anzeige 241
8 Index 242

 


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